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Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Institutioneller Wandel

Universität Bremen - Fachbereich 7

An der Universität Bremen ist im Fachbereich Wirtschaftswissenschaft zum Wintersemester 2018/19 - unter dem Vorbehalt der Freigabe der Haushaltsmittel - eine

Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Institutioneller Wandel
Kennziffer: P 720/18
im Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von fünf Jahren (Besoldungsgruppe W2)
zu besetzen.

Gesucht wird eine international ausgewiesene Persönlichkeit mit breit angelegter Lehr- und Forschungserfahrung sowie hochwertigen wissenschaftlichen Leistungen und Drittmittelaktivitäten. Sie soll sich mit Fragestellungen des institutionellen Wandels, insbesondere im Kontext der nachholenden wirtschaftlichen Entwicklung, beschäftigen. Eine empirisch-quantitative Ausrichtung ist erwünscht, ebenso eine Fokussierung auf technologische, regionale und/oder politökonomische Fragestellungen.

Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber soll sich mit in der Forschung auch in den vom BMBF zur Finanzierung ausgewählten Forschungsverbund zum Thema „Modernisierungsblockaden in Wirtschaft und Wissenschaft der DDR – Entstehung und Folgen im innerdeutschen Vergleich und im Vergleich zu Nachbarländern Ostmitteleuropas“ einbringen. Der Forschungsverbund wird vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft der Universität Bremen geleitet und widmet sich in einem interdisziplinären Team der Erforschung der ökonomischen Langzeitfolgen des Sozialismus und der Transformation.

In der Lehre wird die Professur in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs sowie in der Schulung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Post-Graduate-Bereich vertreten sein. Die Bereitschaft, Veranstaltungen in englischer Sprache anzubieten, ebenso wie die Bereitschaft zur Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft wird vorausgesetzt.

Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber soll in der Forschung in den genannten Bereichen national wie auch international ausgewiesen sein. Neben der Erfüllung der allgemeinen beamtenrechtlichen Einstellungsvoraussetzungen wird die besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, nachgewiesen durch eine einschlägige hochrangige Promotion und weitere herausragende Leistungen, wie sie z. B. im Rahmen einer Juniorprofessur, Habilitation oder Nachwuchsgruppenleitung erbracht worden sind vorausgesetzt. Erwartet werden eine pädagogische Eignung und die Bereitschaft zur hochschuldidaktischen Weiterbildung. Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG und § 116 BremBG.

Allgemeine Hinweise

Die Universität Bremen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an. Sie ist unter anderem in DFG-Programmen zur Geschlechtergerechtigkeit mehrfach ausgezeichnet worden. Ausdrücklich begrüßt werden Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund sowie internationale Bewerbungen. Schwerbehinderten Bewerberinnen und Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Weitere Informationen zu Berufungsverfahren an der Universität Bremen finden Sie unter: www.uni-bremen.de/de/berufungsverfahren.html

Kennzeichen / Kennwort

P 720/18

Bewerbungsschluss

30.09.2018

Kontakt

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind unter Angabe der Kennziffer zu richten an den Dekan, der auch gerne weitere Auskünfte erteilt.
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Universität Bremen
Dekan, Prof. Dr. Jochen Zimmermann
Fachbereich 7
Postfach 330440
28334 Bremen
dekanfb7@uni-bremen.de