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Sachbearbeiter_in Telekommunikationsüberwachung/elektronische Aufenthaltsüberwachung Politisch motivierte Kriminalität, Koordinierungsstelle elektronische Aufenthaltsüberwachung für das Land Bremen

Polizei Bremen

In der Polizei Bremen, Direktion Kriminalpolizei/Landeskriminalamt, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt nachfolgend - für Teilzeit geeignete - aufgeführte Funktion zu besetzen:

„Sachbearbeiter_in Telekommunikationsüberwachung/ elektronische Aufenthaltsüberwachung Politisch motivierte Kriminalität, Koordinierungsstelle elektronische Aufenthaltsüberwachung für das Land Bremen“
Besoldungsgruppe A 11 BremBesO / Entgeltgruppe 11 TV-L

Wir suchen für die Staatsschutzabteilung der Direktion Kriminalpolizei/Landeskriminalamt der Polizei Bremen (zugleich Landeskriminalamt) mehrere kompetente und motivierte Sachbearbeiterinnen/Sachbearbeiter für den Bereich der verdeckten Informationserhebung.

Ihre Aufgaben werden insbesondere sein:
Die Bearbeitung von komplexen Gefahrenabwehr- und strafprozessualen Ermittlungssachverhalten, insbesondere durch Maßnahmen der verdeckten Informationserhebung und durch die Auswertung von Beweismitteln, im Zusammenwirken mit den polizeilichen Ermittler/inne/n der Ermittlungskommissariate.

Sie werden Teil eines dynamischen, interdisziplinären Teams in einem der Schwerpunktbereiche des Landeskriminalamtes.

Erforderlich ist:

  • Abgeschlossenes Universitätsstudium der Rechtswissenschaft (Abschluss LL.B oder 1. Juristische Staatsprüfung) oder
  • Abgeschlossenes Studium (Bachelor) der Kriminologie, Informatik oder Risiko- und Sicherheitsmanagement oder
  • eines anderen akkreditierten (auch ausländischen) Studiengangs (mindestens Bachelor) und eine dem Studiengang entsprechende mindestens einjährige hauptberufliche Tätigkeit in den letzten drei Jahren.
  • Fahrerlaubnis der Klasse B
  • Straffreiheit (d.h. die/der Bewerber/in ist bislang nicht wegen einer vorsätzlichen Straftat rechtskräftig verurteilt worden und es ist kein Strafverfahren wegen einer vorsätzlichen Straftat anhängig)

Vorzugsweise kommen Bewerberinnen und Bewerber in Betracht, die über folgende Qualifikationen verfügen:

  • Nachgewiesene gute Kenntnisse einer oder mehrerer der folgenden Sprache in Wort und Schrift (mindestens Sprachniveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens): französisch, spanisch, arabisch, türkisch, kurdisch, tschetschenisch, inguschisch, Paschtu, Dari, Farsi
    oder
  • mindestens zweijährige Berufserfahrung bei einer Verfassungsschutzbehörde, dem Bundesnachrichten-dienst, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik oder der Bundeswehr (Militärisches Nachrichtenwesen).

Erwartet werden weiterhin:

  • Uneingeschränkte Belastbarkeit.
  • Fähigkeit zur schnellen Aufnahme und Verarbeitung sowie sicheren Beurteilung eines Sachverhaltes, auch unter Zeitdruck.
  • Soziale Kompetenz, Kommunikations- und Teamfähigkeit.

Von Vorteil sind zertifizierte IT-Kenntnisse, insbesondere im Bereich IT-Sicherheit.

Bei einem ausländischen Bildungsabschluss ist die Bewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen mit vorzulegen.

Wir gehen darüber hinaus davon aus, dass Sie die Bereitschaft mitbringen, sich kriminalistische und kriminologische Kenntnisse anzueignen, sowie im Rahmen dienstlicher Erfordernisse bereit und in der Lage sind, auch außerhalb der normalen Arbeitszeit Dienst zu leisten.
Wir gehen ferner davon aus, dass Sie die Bereitschaft mitbringen, erforderlichenfalls auch mehrwöchige Qualifizierungsmaßnahmen außerhalb des Dienstortes wahrzunehmen.
Ihr Einverständnis in eine Sicherheitsüberprüfung gem. § 10 BremSÜG ist Voraussetzung für die Stellenbesetzung.

Bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen wird eine Übernahme in das Beamtenverhältnis angestrebt. Bei bereits verbeamteten Bewerber_innen ist bei Vorliegen der beamten- und laufbahnrechtlichen Voraussetzungen eine direkte Übernahme im bestehenden Beamtenverhältnis möglich.

Allgemeine Hinweise

Um die Unterrepräsentanz von Frauen in diesem Bereich abzubauen, sind Frauen bei gleicher Qualifikation wie ihre männlichen Mitbewerber vorrangig zu berücksichtigen, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben.
Bewerbungen von Menschen mit einem Migrationshintergrund werden begrüßt.
Schwerbehinderten Bewerberinnen bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Bewerbungshinweis:
Bitte reichen Sie uns nur Kopien von Ihren Bewerbungsunterlagen ein (keine Mappen), da diese aus Kostengründen nicht zurückgesendet werden können. Sofern Ihnen eine schriftliche Ablehnung zugeht, werden Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum Ablauf der Frist gemäß §15 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Bewerberinnen und Bewerber aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes bitten wir, mit den Bewerbungsunterlagen eine Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in ihre Personalakte sowie eine aktuelle Beurteilung einzureichen.

Fahrkosten oder andere im Zusammenhang mit der Bewerbung stehende Auslagen werden nicht erstattet.

Kennzeichen / Kennwort

K 62-42 - extern

Bewerbungsschluss

16.10.2018

Kontakt

Auskünfte erhalten Sie bei Herrn Simanowski unter der Rufnummer 0421/362-19412 oder unter K6@polizei.bremen.de.

Ihre aussagefähige Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Studiennachweis, Zeugnisse, ggf. Nachweis Schwerbehinderung) richten Sie bitte schriftlich per Post unter Angabe der Kennziffer an die

Polizei Bremen
FP 12 - Herr Kreitzireck
In der Vahr 76
28329 Bremen
Telefon: 0421 / 362 - 12134
Fax-Nr.: 0421 / 362 - 12163